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EinfachLöwe

unregistriert

2 421

Mittwoch, 6. Januar 2016, 18:28

Er hat doch im Dezember 1 Mio für neue Spieler versprochen, Lüge oder Arabische Mentalität?
Und er hat nur 40 Mio in einen Fußballverein gesteckt, was erwartet er da, er soll mal bei Kind, VW, Red Bull oder Herrn Hopp nachfragen, was sowas wirklich kostet. Das bisschen Geld, dafür kann er vielleicht einen Volleyballverein in die erste Liga bringen.........


2 422

Mittwoch, 6. Januar 2016, 18:41

Kind, VW, Red Bull und Herrn Hopp wissen wohin ihr Geld geht und sie bestimmen auch was mit Ihrem Geld passiert :)

2 423

Mittwoch, 6. Januar 2016, 18:57

Niemand hat Herrn Ismaik gezwungen bei uns zu investieren. Wenn er die 50 plus 1 Regel nicht versteht oder verstehen will ist ihm nicht zu helfen.
Was bei uns die letzten Jahre abläuft ist wirklich ein Paradebeispiel für die Richtigkeit und Wichtigkeit dieser Regel!!!
Auf dem Mecki sein fast schon Verschwörungsgeschwafel gebe ich gar nix.
Es sind schon so viele Köpfe gerollt, niemand konnte es ihm Recht machen.
Ein Großteil der Unprofessionalität der letzten Jahre geht auf seine Kappe!
Formerly known as "Wasserburger"

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2 424

Mittwoch, 6. Januar 2016, 19:36

So, dann habe ich den offenen Brief auch mal studiert...

Inhaltlich mag Ismaik ja in vielen Punkten durchaus recht haben (insbesondere Prüfung Alternativen zur Arena, kein Versuch zur Reduzierung der Ausgabenseite, Frage nach dem Verbleib seiner "Investitionen", Ausplappern von Interna an die Medien,...)

Dennoch muss man seinen Brief sehr kritisch sehen:

1) Der Veröffentlichungszeitpunkt: Gerade jetzt, wo Cassalette zu Besuch bei ihm ist, argumentiert er via Medien. Genau das wirft er aber den Verantwortlichen vor.

2) Ismaik macht es sich zu einfach: Er ist Hauptgesellschafter, er sitzt im Aufsichtsrat und im Beirat der KGaA, sein Cousin ist Geschäftsführer. Wenn Ismaik wirklich interessiert wäre, hätte er sehr wohl die Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Geschäftsbücher. Aber bei nur zwei Besuchen pro Jahr ist das natürlich schwierig...

3) Wenn Ismaik von "Verein" spricht, meint er wohl die Fußballfirma, also die KGaA. Im übrigen ist das AUCH seine Firma...

4) Plötzlich verneint Ismaik die Absicht, seine Anteile zu verkaufen. Das klang bei seiner Londoner Pressekonferenz noch etwas anders. Da war ihm nur das Angebot zu niedrig.

5) Ismaik schimpft auf die Medien. Genau er war es aber, der die Medien nach London eingeladen hat. Immer so hindrehen, wie er es halt gerade braucht.

6) Letztendlich liegt alles am 50+1. Das sind das wohl "seine Vorstellungen", die dann Investitionen im großen Stil erlauben würden. Und für ihn ist das ein "genau dann, wenn". Kann es sein, dass Ismaik sowieso nicht mehr investieren will und daher 50+1 ein Stück weit zum Alibi dafür verwendet?

7) Ismaik verspricht, den Verein auch weiterhin zu unterstützen. Die versprochene Million ist immer noch nicht überwiesen, das ausbleibende Umwandeln in Genussrechte zieht eine DFL-Strafe nach sich, etc. Sieht so Ismaiks Unterstützung aus?

8) So richtig scheint Ismaik das Konstrukt der KGaA und ihre Verflechtung zum e.V. immer noch nicht verstanden zu haben. Da haftet kein einzelner, so wie er das gerne hätte (also bei den "üblichen" Entscheidungen), da haftet immer die KGaA in ihrer Gesamtheit, und damit auch er zu 60% (oder sind es mittlerweile noch mehr Anteile)

9) Seit Mayrhofer heißt es doch, dass alle Entscheidungen im Einvernehmen mit Ismaik getroffen wurden. Also hat AUCH ISMAIK diese (mit) zu verantworten.

10) Ismaik definiert den Erfolg der KGaA wohl ausschließlich am Tabellenstand der Profimannschaft. Das könnte auch erklären, warum er im November nach den Siegen gegen St.Pauli und das rote Gschwerl noch so optimistisch und wohl gelaunt war.

11) Hauptproblem: Ismaik hat einfach zu wenig Ahnung vom Fußball (das soll jetzt aber nicht heißen, dass die übrigen Funktionäre in der KgaA mehr Ahnung hätten ;-) ). Geld allein kauft eben keinen sportlichen Erfolg. Er müsste einfach nachhaltiger investieren und sich vorübergehend auch mal mit einer sportlichen Durststrecke zufrieden geben. Nur mal eben Geld zuzuschießen, damit dann der Aufstieg gelingt ist einfach zu kurzsichtig gedacht. Aber mit dieser Einstllung steht er in der KGaA ja auch nicht alleine da! Paradebeispiel ist für mich hier immer noch die TSG Hoffenheim: natürlich war der Aufstieg in die erste Liga gekauft, aber dann doch von langer Hand geplant und nachhaltig durchgeführt. Die haben sich für dieses Projekt auch einige Jahre Zeit gegeben.

Wo ist eigentlich Noor Basha? Ich erwarte von unserem "Geschäftsführer Sport" ja nicht sonderlich viel, aber zumindest in der Kommunikation mit Ismaik sollte er da etwas proaktiver vorgehen. und nicht nur durch Schweigen glänzen. Oder fürchtet er, dass es ihm sonst so gehen könnte wie Iraki, Bez & Co.?

Registrierungsdatum: 21. Januar 2011

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2 425

Mittwoch, 6. Januar 2016, 19:40

Kind, VW, Red Bull und Herrn Hopp wissen wohin ihr Geld geht und sie bestimmen auch was mit Ihrem Geld passiert :)

Wieso sollte Ismaik nicht gewusst haben was mit seinem Geld passiert? In der KGaA waren doch inzwischen so gut wie alle Posten nach seinen Wünschen besetzt, teilweise sogar durch Familienmitglieder. Wenn er 4 Jahre braucht um festzustellen dass die Arena ein Millionengrab ist tut er mir kein Bisschen leid. Also ich hab beim Lesen seines Briefes teilweise lauthals lachen müssen. Der denkt wirklich, 50 Mio. in 4 Jahren wäre viel für einen Fussballverein...

EinfachLöwe

unregistriert

2 426

Mittwoch, 6. Januar 2016, 20:17

Das ist ja auch mein Problem, ich glaube wir sind da einem kleinen Größenwahnsinnigen aufgesessen. Und ja, wahrscheinlich bekommt wirklich jeder, was er verdient

2 427

Mittwoch, 6. Januar 2016, 20:33

Kind, VW, Red Bull und Herrn Hopp wissen wohin ihr Geld geht und sie bestimmen auch was mit Ihrem Geld passiert :)

Wieso sollte Ismaik nicht gewusst haben was mit seinem Geld passiert? In der KGaA waren doch inzwischen so gut wie alle Posten nach seinen Wünschen besetzt, teilweise sogar durch Familienmitglieder. Wenn er 4 Jahre braucht um festzustellen dass die Arena ein Millionengrab ist tut er mir kein Bisschen leid. Also ich hab beim Lesen seines Briefes teilweise lauthals lachen müssen. Der denkt wirklich, 50 Mio. in 4 Jahren wäre viel für einen Fussballverein...


Erst seit dem diesem Jahr ist jemand von ihm in der GF, davor war er es nie...

40 Millionen ist wirklich sehr Viel für einen 2.Liga Club der eigentlich nur ein Etat von 7 Millionen haben sollte :D

2 428

Mittwoch, 6. Januar 2016, 21:26

Zweifellos passt Ismaik zu uns. Im eigenen Handeln dem widersprechen, was man von anderen einfordert, hat bei uns System, egal ob in der KGaA, im Verein oder auch zuweilen hier im Forum.

Wem soll man er eigentlich noch glauben, dass er das Richtige verfolgt, und dieses dann auch noch umsetzen kann?

Ich glaube jedenfalls keiner Seite mehr und hoffe tatsächlich nur noch, dass dieses Schmierentheater möglichst bald enden möge.

Neuanfang in der Regionalliga ist wohl wirklich das Einzige, was uns helfen kann.

Registrierungsdatum: 30. August 2006

Wohnort: München

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2 429

Mittwoch, 6. Januar 2016, 21:31

Lieber Hasan,
hier die Antworten auf deine Fragen.
1. Wofür wurden deine Millionen verwendet?

2. Wo sind deine Millionen hingefllossen?


So nachdem du das nun weisst jetzt zum Thema 50+1. Wenn dich die 50+1 Regel so sehr stört dann nimm dir doch einfach ein Team von Anwälten und klage dagegen? Das wäre sicherlich erfolgsversprechender als uns Fans damit die Ohren vollzuheulen.

Hochachtungsvoll ein Löwenfan.
"Die einfache Wahrheit ist, dass sich viele unserer Probleme in Luft
auflösen würden, wenn der Mannschaft erlaubt würde, erfolgreich auf dem
Platz zu arbeiten." (Hasan Ismaik, Januar 2016)

Registrierungsdatum: 21. August 2013

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2 430

Mittwoch, 6. Januar 2016, 23:44


Neuanfang in der Regionalliga ist wohl wirklich das Einzige, was uns helfen kann.



Und wenn der Hasan weder verkauft, noch neue Darlehen gibt, er es aber nicht zur Insolvenz kommen läßt, dann ist er mit dabei in der Regionalliga....

Registrierungsdatum: 8. Mai 2006

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2 431

Donnerstag, 7. Januar 2016, 00:25


Neuanfang in der Regionalliga ist wohl wirklich das Einzige, was uns helfen kann.



Und wenn der Hasan weder verkauft, noch neue Darlehen gibt, er es aber nicht zur Insolvenz kommen läßt, dann ist er mit dabei in der Regionalliga....


Ob er dann die 50+1 Regel zu Fall bringt, will ich bezweifeln.

Ich finde den Brief ebenso wie die Aktion in London absolut lächerlich. Indem er bemängelt, dass vom e.V. kein Geld kommt, zeigt er aber sehr deutlich, wie wenig Ahnung er hat.

Mittlerweile hat er aber wenigstens bewiesen, dass seine Aussagen nur heiße Luft sind.

Wir können uns jetzt zurücklehnen und das Ende des Schauspiels ansehen.Ändern können wir nichts, das wird auch der Präsident noch merken. Dann haben wir also bald keinen Profifußball mehr bei den Löwen.

2 432

Donnerstag, 7. Januar 2016, 01:57

Offener Brief des Aufsichtsratsvorsitzenden

In diesem Brief steht u.a.

... Für mich ist nicht erkennbar, wofür mein Geld
ausgegeben wurde.

DIES IST EINE GLATTE LÜGE !!

Siehe hierzu die als Anlagen beigefügten Bilanzen

TSV 1860 München KGaA: unterschrieben von Hassan Ismaik
H. I. Sqared International GmbH, München
= Vermarkter vor Verkauf der Vermarktungsrechte an Infront:
Unterschrieben von Noor Basha und Markus Rejek

Für die Miete der Allianz Arena wurden lt. Herrn Rummenigge pro Jahr € 1.500.000 berechnet (?).
Zusätzlich waren pro Spiel 2.540 Essen abzunehmen. Dies ergibt bei einem Durchschnittspreis von ca. € 90,00 pro Portion für 17 Heimspiele eine Summe von € 3.886.200,00. Summa sumarum also insgesamt pro Saison eine Summe von € 5.386.200,00

Für diese Knebelungsvertrag müssten eigentlich diejenigen Personen aufkommen, die diesen Vertrag seinerzeit unterschrieben haben!!
»Heisch« hat folgende Dateien angehängt:

Registrierungsdatum: 21. August 2013

Wohnort: Erding

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Registrierungsdatum: 17. Januar 2013

Wohnort: München

Beruf: EDV Systemadministrator

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2 434

Donnerstag, 7. Januar 2016, 09:11


Neuanfang in der Regionalliga ist wohl wirklich das Einzige, was uns helfen kann.



Und wenn der Hasan weder verkauft, noch neue Darlehen gibt, er es aber nicht zur Insolvenz kommen läßt, dann ist er mit dabei in der Regionalliga....

Wenn der KGaA wegen offensichtlichen Verstoß gegen die 50+1 Regel die Lizenz entzogen wird dann wäre er vermutlich ein bisschen weniger dabei (aber nicht ganz raus).

Sich offen beschweren dass die Geschäftsführung (direkt Noor Basha) vom e.V. kontrolliert wird, Fans zur Revolte gegen 50+1 aufrufen, Zustimmung zu Transfers (so sinnvoll das auch sein mag, in diesem Fall Mölders) und weitere Darlehen (also geliehenes Geld) an den Fall der 50+1 Regel koppeln.

Das geht alles schon in eine Richtung bei der ich als DFL sagen würde: Wenn man diese Regel ernst nehmen soll dann kann man da nicht nur einfach zuschauen. Bleibt die Frage ob der e.V. das überhaupt will und da behaupte ich mal: Aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, Nein.

Der offene Brief von Hasan enthält jetzt wenig überraschendes. Das er aber nach über 4 Jahren immer noch so tut als wüsste er nicht wo sein Geld landet verwundert doch ein wenig. Er muss die Berichte welche er unterschreibt ggf. auch mal lesen und von der Geschäftsführung bzw. Noor Basha fehlende Informationen anfordern.

Das der Infront Deal von Hasan Ismaik so passiv beurteilt wird (die Anderen wollten dass ich das mache) deutet darauf hin dass die positive Darstellung von Markus Rejek vielleicht nicht der ganzen Wahrheit entspricht (als Samariter sind die sowieso nicht bekannt).

Die Rassismus Vorwürfe sind eigentlich lächerlich. Noor Basha wird in der Regel auch nicht als "Ägypter" verspottet sondern meiner Meinung nach als Apotheker oder Pharmazeut. Letztendlich liegt es auch an Hasan Ismaik selbst durch ein überzeugendes Auftreten an seinem Image zu arbeiten. Ein Dietmar Hopp hat sich da auch schon so einiges anhören dürfen und der ist in Heidelberg geboren.

Letztendlich stellt Hasan Ismaik in seinem offenen Brief eigentlich unerfüllbare Forderungen. Die 50+1 Regelung wird, schon gar nicht in so einem kurzen Zeithorizont, für ihn modifiziert werden. Ich glaube zwar immer noch dass man sich kurzfristig auf einen Kompromiss einigen wird (die Arena liegt dann den Protagonisten wohl doch zu sehr am Herzen) aber der e.V. wäre meiner Meinung nach gut beraten sich mit einem Leben nach Hasan Ismaik zu befassen.
Ein Verein gehört nicht einem Menschen. Der Verein gehört den Menschen und Mitgliedern, die sich mit ihm identifizieren.
Christian Streich in einem Kicker Interview am 16.04.2015

Registrierungsdatum: 21. Januar 2011

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2 435

Donnerstag, 7. Januar 2016, 09:23





"Meine finanzielle Loyalität und Unterstützung werden ,belohnt' mit Misstrauen und Hindernissen sowohl von innerhalb als auch von außerhalb des Vereins." Bereits in London hatte er vermutet, der rasante sportliche Abstieg könnte ein absichtlich herbeigeführtes Druckmittel sein, um ihn zum Verkauf seiner Anteile zu bewegen. Nun wiederholte er seine Theorie, Erfolg sei aus politischen Gründen verboten: "Die einfache Wahrheit ist, dass sich viele unserer Probleme in Luft auflösen würden, wenn der Mannschaft erlaubt würde, erfolgreich auf dem Platz zu arbeiten."




Einfach herrlich der Typ. Der Mannschaft erlauben erfolgreich zu sein, ich lach mich kaputt.

2 436

Donnerstag, 7. Januar 2016, 09:26

Für die Miete der Allianz Arena wurden lt. Herrn Rummenigge pro Jahr € 1.500.000 berechnet (?).
Zusätzlich waren pro Spiel 2.540 Essen abzunehmen. Dies ergibt bei einem Durchschnittspreis von ca. € 90,00 pro Portion für 17 Heimspiele eine Summe von € 3.886.200,00. Summa sumarum also insgesamt pro Saison eine Summe von € 5.386.200,00

Wenn man nicht nur die Tabellen der Jahresberichte sondern auch den Rest des Jahresberichtes liest, stellen sich diese Zahlen ein wenig anders dar:

Zitat von »Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2013 bis zum 30.06.2014, Quelle: [url]http://www.bundesanzeiger.de[/url]«

5. Sonstige Angaben
(...)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 44,5 Mio., von denen EUR 3,6 Mio. innerhalb eines Jahres sowie weitere EUR 14,2 Mio. innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig sind. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
  • Für das Erbbaurecht an der Grünwalder Straße sind jährliche Erbpachtzinsen zu entrichten.
  • Aus dem Stadionüberlassungsvertrag mit der Allianz Arena München Stadion GmbH, München, entstehen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen für die Werbefreiheit des Stadions und für die Business- und Sponsoren-Seats. Daneben ergibt sich die Miete für das Stadion aus den Zuschauereinnahmen bei einer Mindestmiete pro Spieltag. Ferner hat die Gesellschaft die Verpflichtung, pro Heimspieltag eine Mindestanzahl an Essen zu einem festen Preis abzunehmen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.
  • Aus dem Kooperationsvertrag mit einem Vermarkter hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA eine fixe jährliche Vergütung zu zahlen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2021.


Die Bilanz vom Jahr davor nennt noch die genauen Beträge der Einzelposten:

Zitat von »Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2012 bis zum 30.06.2013, Quelle: [url]http://www.bundesanzeiger.de[/url]«

5. Sonstige Angaben
(...)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 55,9 Mio., von denen EUR 4,6 Mio. innerhalb eines Jahres sowie weitere EUR 18,2 Mio. innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig sind. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
  • Der Erbbauzins für das Erbbaurecht an der Grünwalder Straße beträgt derzeit TEUR 123 p.a. Das Erbbaurecht hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2050.
  • Aus dem Stadionüberlassungsvertrag mit der Allianz Arena München Stadion GmbH, München, hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.000 p.a. für die Werbefreiheit des Stadions und die Business- und Sponsoren-Seats. Im Fall eines Aufstiegs in die 1. Bundesliga erhöht sich dieser Betrag auf TEUR 4.000 p.a. Darüber hinaus ist die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA verpflichtet, 10% der Zuschauereinnahmen, mindestens jedoch TEUR 10 je Spiel, an die Stadiongesellschaft abzuführen. Der Stadionmietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.
  • Aus dem Stadionüberlassungsvertrag mit der Allianz Arena München Stadion GmbH, München, und den Nachträgen hierzu hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA die Verpflichtung zur Abnahme von derzeit mindestens 2.540 Essen pro Spieltag. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.
  • Aus dem Kooperationsvertrag mit der Infront Germany GmbH, Frankfurt am Main, hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA eine fixe jährliche Vergütung in Höhe von TEUR 275 p.a. an Infront Germany GmbH zu zahlen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2021.
  • Aus Provisionsverträgen mit Spielerberatern hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen in Höhe von TEUR 815, von denen TEUR 401 im Geschäftsjahr 2013/14 fällig sind.
  • Aus Miet- und Leasingverträgen hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen in Höhe von TEUR 105, von denen TEUR 56 innerhalb eines Jahres fällig sind.


Von den 3,6 Mio Euro (2013: 4,6 Mio Euro) jährlicher Zahlungsverpflichtungen sind also die Kosten für Erbpacht des Trainingsgeländes (123 TEUR) und die Vergütung für Infront (275 TEUR) abzuziehen sind. Bleiben also nur noch 3,2 Mio Euro (2013: 4,2 Mio Euro) für die Stadionmiete, bestehend aus Betrag für die Werbefreiheit (1000 TEUR / bis 2013: 2000 TEUR), der Mindesanteil an den Einnahmen (17x10 TEUR = 170 TEUR) und den Kosten für die Essen (teilt man den Restbetrag durch 17 und dann durch 2540 kommt man auf etwa 45 Euro pro Essen). Das einzige was sich daran ändert, ist das statt der Mindestanteil der Einnahmen 10% der Zuschauereinnahmen (Einnahmen Spielbetrieb 2013/14: 4.630 TEUR -> 463 TEUR) gezahlt werden müssen und pro DFB-Pokal-Heimspiel noch mal die Cateringkosten (~120 TEUR). Also 3200-170+463+120= 3613 TEUR - als etwa 3,6 Mio Euro (2013: 4,6 Mio).

Allerdings ist mir schleierhaft, wohin die Provisionsverträge mit Spielerberatern und die Miet- und Leasingverträge verschwunden sind - eventuell sind da noch Kosten abzuziehen, dann wird die Miete (bzw das berümte Catering) aber nur billiger...

Das mit dem Catering ist eh so eine Sache: Die Süddeutsche spricht von 40 Euro pro Essen / 120 TEUR pro Spiel. Die Abendzeitung spricht von 2 Mio Euro pro Saison Festpreis. Nur dieblaue24 spicht von 70 bis 100 Euro pro Essen. Wobei der Fehlbetrag von 542 344 Euro, der für die Saison 2009/10 nach dem Urteil nachgezahlt werden musste ("nur 50% Auslastung..."), wie auch die oben gemachten Berechnungen eher der Süddeutschen recht geben... Echte Zahlen - nicht nur Hörensagen - wäre hier mal schön...

Alles in allem rechtfertigen nicht die Arenakosten (egal was man von der Arena als Spielstätte hält) allein nicht das hohe Defizit von über 6 Mio pro Jahr, sondern scheinen immer vorgeschoben zu werden, um andere Dinge nicht anpacken zu müssen bzw zu verschleiern... Selbst bei Mietfreiheit bliebe immer noch ein Minus von über 2 Mio Euro. Das ist kein seriöses zukunftsfähiges Wirtschaften.

Andere Sache die in der Bilanz auch auffällt: 2013/14 haben sich zwar gegenüber 2012/13 die Einnahmen um etwa 5 Mio erhöht, die Stadionmiete wurde um 1 Mio (Nachlaß Werbefreiheit) gesenkt, das Defizit aber nur um etwa 1,2 Mio gesenkt...

2 437

Donnerstag, 7. Januar 2016, 09:41

Ich hab mir diesen Brief jetzt mal durchgelesen. Ohne auf die einzelnen Aussagen im Detail eingehen zu wollen (was ja durch einige User hier und auf TM.de schon teilweise sehr sachlich und fundiert gemacht wurde) muss ich ihm in einem Punkt recht geben: wie bei Sechzig Geld verbrannt wird, das gibts nur bei Sechzig. Vor fünf Jahren ist der Club knapp an der Insolvenz vorbei und hält es seither nicht für notwendig, massive Sparmaßnahmen zu ergreifen um das jährliche Defizit zu senken, sondern macht im Gegenteil weiterhin fröhlich Schulden. Die Arena ist ein großer Posten, aber mit Sicherheit nicht der einzige Grund. 40 Mio. Euro hat Ismaik bisher in das Stopfen von Löchern investiert. Vierzig Millionen in nicht mal fünf Jahren! Ich frage mich wo wir stehen würden, wenn ein (Groß-)Teil dieses Geldes in Spieler und Infrastruktur hätte investiert werden können.
Sicher ist Ismaik da mitschuld, weil er als Gesellschafter und Beirat/Aufsichtsrat jederzeit Einblick in die Bücher verlangen kann (und sollte). Es ist seine Pflicht zu wissen, wo sein Geld hingeht. Und entsprechende konkrete Maßnahmen zu verlangen, um die Geldverbrennerei zu beenden. Ich glaube ihm schon, dass es bei Sechzig in e.V. und KGaA ein paar Profiteure gibt, die sich auf Kosten von 1860 (und damit Ismaik) einen schönen Lenz machen. Aber da kann man auch was dagegen machen.
Sektion Gutmensch

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2 438

Donnerstag, 7. Januar 2016, 09:43

Für die Miete der Allianz Arena wurden lt. Herrn Rummenigge pro Jahr € 1.500.000 berechnet (?).
Zusätzlich waren pro Spiel 2.540 Essen abzunehmen. Dies ergibt bei einem Durchschnittspreis von ca. € 90,00 pro Portion für 17 Heimspiele eine Summe von € 3.886.200,00. Summa sumarum also insgesamt pro Saison eine Summe von € 5.386.200,00

Wenn man nicht nur die Tabellen der Jahresberichte sondern auch den Rest des Jahresberichtes liest, stellen sich diese Zahlen ein wenig anders dar:

Zitat von »Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2013 bis zum 30.06.2014, Quelle: [url]http://www.bundesanzeiger.de[/url]«

5. Sonstige Angaben
(...)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 44,5 Mio., von denen EUR 3,6 Mio. innerhalb eines Jahres sowie weitere EUR 14,2 Mio. innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig sind. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
  • Für das Erbbaurecht an der Grünwalder Straße sind jährliche Erbpachtzinsen zu entrichten.
  • Aus dem Stadionüberlassungsvertrag mit der Allianz Arena München Stadion GmbH, München, entstehen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen für die Werbefreiheit des Stadions und für die Business- und Sponsoren-Seats. Daneben ergibt sich die Miete für das Stadion aus den Zuschauereinnahmen bei einer Mindestmiete pro Spieltag. Ferner hat die Gesellschaft die Verpflichtung, pro Heimspieltag eine Mindestanzahl an Essen zu einem festen Preis abzunehmen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.
  • Aus dem Kooperationsvertrag mit einem Vermarkter hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA eine fixe jährliche Vergütung zu zahlen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2021.


Die Bilanz vom Jahr davor nennt noch die genauen Beträge der Einzelposten:

Zitat von »Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2012 bis zum 30.06.2013, Quelle: [url]http://www.bundesanzeiger.de[/url]«

5. Sonstige Angaben
(...)
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA hat sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 55,9 Mio., von denen EUR 4,6 Mio. innerhalb eines Jahres sowie weitere EUR 18,2 Mio. innerhalb von zwei bis fünf Jahren fällig sind. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
  • Der Erbbauzins für das Erbbaurecht an der Grünwalder Straße beträgt derzeit TEUR 123 p.a. Das Erbbaurecht hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2050.
  • Aus dem Stadionüberlassungsvertrag mit der Allianz Arena München Stadion GmbH, München, hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen in Höhe von TEUR 2.000 p.a. für die Werbefreiheit des Stadions und die Business- und Sponsoren-Seats. Im Fall eines Aufstiegs in die 1. Bundesliga erhöht sich dieser Betrag auf TEUR 4.000 p.a. Darüber hinaus ist die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA verpflichtet, 10% der Zuschauereinnahmen, mindestens jedoch TEUR 10 je Spiel, an die Stadiongesellschaft abzuführen. Der Stadionmietvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.
  • Aus dem Stadionüberlassungsvertrag mit der Allianz Arena München Stadion GmbH, München, und den Nachträgen hierzu hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA die Verpflichtung zur Abnahme von derzeit mindestens 2.540 Essen pro Spieltag. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2025.
  • Aus dem Kooperationsvertrag mit der Infront Germany GmbH, Frankfurt am Main, hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA eine fixe jährliche Vergütung in Höhe von TEUR 275 p.a. an Infront Germany GmbH zu zahlen. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2021.
  • Aus Provisionsverträgen mit Spielerberatern hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen in Höhe von TEUR 815, von denen TEUR 401 im Geschäftsjahr 2013/14 fällig sind.
  • Aus Miet- und Leasingverträgen hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA Verpflichtungen in Höhe von TEUR 105, von denen TEUR 56 innerhalb eines Jahres fällig sind.


Von den 3,6 Mio Euro (2013: 4,6 Mio Euro) jährlicher Zahlungsverpflichtungen sind also die Kosten für Erbpacht des Trainingsgeländes (123 TEUR) und die Vergütung für Infront (275 TEUR) abzuziehen sind. Bleiben also nur noch 3,2 Mio Euro (2013: 4,2 Mio Euro) für die Stadionmiete, bestehend aus Betrag für die Werbefreiheit (1000 TEUR / bis 2013: 2000 TEUR), der Mindesanteil an den Einnahmen (17x10 TEUR = 170 TEUR) und den Kosten für die Essen (teilt man den Restbetrag durch 17 und dann durch 2540 kommt man auf etwa 45 Euro pro Essen). Das einzige was sich daran ändert, ist das statt der Mindestanteil der Einnahmen 10% der Zuschauereinnahmen (Einnahmen Spielbetrieb 2013/14: 4.630 TEUR -> 463 TEUR) gezahlt werden müssen und pro DFB-Pokal-Heimspiel noch mal die Cateringkosten (~120 TEUR). Also 3200-170+463+120= 3613 TEUR - als etwa 3,6 Mio Euro (2013: 4,6 Mio).

Allerdings ist mir schleierhaft, wohin die Provisionsverträge mit Spielerberatern und die Miet- und Leasingverträge verschwunden sind - eventuell sind da noch Kosten abzuziehen, dann wird die Miete (bzw das berümte Catering) aber nur billiger...

Das mit dem Catering ist eh so eine Sache: Die Süddeutsche spricht von 40 Euro pro Essen / 120 TEUR pro Spiel. Die Abendzeitung spricht von 2 Mio Euro pro Saison Festpreis. Nur dieblaue24 spicht von 70 bis 100 Euro pro Essen. Wobei der Fehlbetrag von 542 344 Euro, der für die Saison 2009/10 nach dem Urteil nachgezahlt werden musste ("nur 50% Auslastung..."), wie auch die oben gemachten Berechnungen eher der Süddeutschen recht geben... Echte Zahlen - nicht nur Hörensagen - wäre hier mal schön...

Alles in allem rechtfertigen nicht die Arenakosten (egal was man von der Arena als Spielstätte hält) allein nicht das hohe Defizit von über 6 Mio pro Jahr, sondern scheinen immer vorgeschoben zu werden, um andere Dinge nicht anpacken zu müssen bzw zu verschleiern... Selbst bei Mietfreiheit bliebe immer noch ein Minus von über 2 Mio Euro. Das ist kein seriöses zukunftsfähiges Wirtschaften.

Andere Sache die in der Bilanz auch auffällt: 2013/14 haben sich zwar gegenüber 2012/13 die Einnahmen um etwa 5 Mio erhöht, die Stadionmiete wurde um 1 Mio (Nachlaß Werbefreiheit) gesenkt, das Defizit aber nur um etwa 1,2 Mio gesenkt...



Die Frage ist, was verdienen wir in der Arena? 1 Mio für Werbefreiheit. Wird denn mehr als diese 1 Mio durch Werbung rein in der Arena eingenommen, also Trokotsponsoring und solche Sachen mal ausgenommen? Genauso das Catering. Andere Vereine verdienen was am Essens- oder Getränkeverkauf, bei uns wohl eher ein Minusgeschäft. Vom Business Bereich mal ganz zu schweigen. Da wo die anderen Vereine richtig Geld reinholen kommt bei uns hakt gar nix rein, auch eher nur minus.
Sind denn die Kosten für Ordner, Energie, Müllentsorgung in den aufgeführten Kosten schon enthalten? Vermutlich eher mal nicht.

Registrierungsdatum: 21. August 2013

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2 439

Donnerstag, 7. Januar 2016, 10:02


Neuanfang in der Regionalliga ist wohl wirklich das Einzige, was uns helfen kann.



Und wenn der Hasan weder verkauft, noch neue Darlehen gibt, er es aber nicht zur Insolvenz kommen läßt, dann ist er mit dabei in der Regionalliga....

Wenn der KGaA wegen offensichtlichen Verstoß gegen die 50+1 Regel die Lizenz entzogen wird dann wäre er vermutlich ein bisschen weniger dabei (aber nicht ganz raus).




Warum sollte die DFL dem HI eine Steilvorlage für eine Klage liefern? Das Problem erledigt sich doch gerade von selbst, denn wenn HI nicht weiter Geld zuschießt, gibt es eh keine Lizenz, weder für die 2. noch für die 3. Liga. Eine Insolvenz für die KGaA muß das aber nicht bedeuten (wenn HI nicht will) und so würde die KGaA, samt HI, in der 4. Liga spielen.

Wäre es nicht HI & 1860, könnte man fast ein Plan dahinter vermuten für einen Neustart ohne AA. (natürlich unwahrscheinlich)

Das der Brief ein Schmarrn ist und HI damit nur einen weiteren Beweis liefert wie gut er selber in dieses Chaos passt, ist eh klar.

2 440

Donnerstag, 7. Januar 2016, 11:41

Weder das Catering noch die Arenamiete ist exorbitant hoch, und damit für die Lage der KGaA verantwortlich.

Der TSV1860 hatte 5 Jahre Gelegenheit die Gelder von Ismaik sinnvoll einzusetzen. Z.B. ein Nachwuchskonzept zu forcieren und damit einen Haushalt aufzustellen bei dem sich die KGaA selbst trägt um von weiteren Zuschüssen durch den Investor unabhängig zu werden/bleiben. Bzw. weitergehende Investitionen direkt der Qualitätssteigerung des Kaders zukommen zu lassen.

Ebenso hatte Ismaik 5 Jahre Gelegenheit die Firma umzustrukturieren. Z.B. nicht Darlehen zu geben, sondern das von ihm geforderte professionelle Personal einzustellen und zu bezahlen.
Mit Darlehen geben allein funktioniert das nicht! Er hätte zumindest auch die Finanzierung dafür vorlegen müssen. Diese Möglichkeit hatte er wunderbar mit der HI² selbst in der Hand, aber halt auch hier keinen Plan diese richtig zu nutzen.

Als Fazit muss man doch festhalten, dass Ismaik selbst auch nicht in der Lage ist die Fußballfirma zu führen. Daran ändert dann auch ein Wegfall von 50+1 nichts, weil ihre Existenz hier gar nicht relevant ist.
Ergebnis wäre nur, dass sich die Summen die im Nirwana des DFL-Betriebs verschwinden erhöhen ohne aber das Ergebnis signifikant zu verändern.

Auch wenn es Grund genug gibt die Funktionäre des Vereins für viele Fehler in die Pflicht zu nehmen. Ich kann mir nicht vorstellen dass einer davon sich verweigert hätte, wenn Ismaik Geld für Spieler und Funktionäre der KGaA ausgegeben hätte die nicht nur über Darlehen sondern von ihm selbst finanziert worden wären. Aber eben nicht nur die einmaligen Zahlungen(Ablöse, Handgeld etc), sondern auch die Kosten über die Vertragslaufzeit(Gehalt, Prämien etc...).


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